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Pharmazie


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Seit Beginn der Coronavirus-Epidemie in der Schweiz haben sich die Anfragen bei Tox Info Suisse bezüglich Toxizität von Händedesinfektionsmitteln mehr als verdoppelt.
Die Händedesinfektionsmittel für den Hausgebrauch enthalten meist Ethanol, Propanol und/oder Isopropanol in unterschiedlichen Konzentrationen. Propanol und Isopropanol sind leicht toxischer als Ethanol, verursachen aber vergleichbare Symptome wie Ethanol.


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Die immunologischen und kardiopulmonalen Veränderungen während einer Schwangerschaft erhöhen die Anfälligkeit für Komplikationen bei Infektionen und für Atemwegserkrankungen. Jedoch basierend auf den aktuell verfügbaren Daten besteht in Zusammenhang mit COVID-19 für Schwangere im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung kein erhöhtes Infektions- und Komplikationsrisiko.
Die Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 sind dieselben, obwohl Fieber bei Schwangeren scheinbar weniger häufig auftritt.


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Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat die Zulassung für Crisaborol (Staquis®, Salbe 20 mg/g) erteilt. Staquis® ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren mit milder bis mittelschwerer atopischer Dermatitis. Staquis® wird angewendet, wenn die Dermatitis bis zu 40 % der Körperoberfläche betrifft.
Der Markteinführungstermin für die EU ist noch nicht bekannt. Für die Schweiz liegen noch keine Angaben vor.


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Für Patienten mit therapieresistenter Depression gibt es in der Schweiz eine neue Behandlungsmöglichkeit. Swissmedic hat die Zulassung für einen Nasenspray mit Esketamin (Spravato®) erteilt.


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Swissmedic hat die Zulassung für Luxturna® erteilt. Es handelt sich dabei um die erste Gentherapie bei erblicher Netzhautdystrophie, einer seltenen genetischen Störung der Retina. Das Medikament wurde in der EU bereits im November 2018 zugelassen.



Bewertung: 5 / 5

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Das BAG hat eine Liste von Desinfektionsmitteln veröffentlicht, die zur Bekämpfung von Influenza- und Coronaviren zugelassen sind und z.B. in Apotheken und Drogerien oder in Supermärkten verkauft werden.


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Im Hinblick auf die bevorstehende Wiedereröffnung der Zahnarztpraxen am 27.04.2020 hat die Schweizerische Zahnärztegesellschaft SSO entsprechende Empfehlungen publiziert.

Bei Patienten ohne Covid-19 Symptome dürfen zahnärztliche oder kieferorthopädische Eingriffe unter Einhaltung folgender Vorsichtsmassnahmen durchgeführt werden:
_Tragen einer Hygienemaske
_Vor einer Behandlung kann der Patient dazu angehalten werden, mit einer potenziell viruziden Lösung zu gurgeln, z.B. 30 Sekunden mit einer H2O2-Lösung 1.5% oder Povidon-Iod gemäss Herstellerangaben.


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Die COVID-19 Pandemie ist für alle Institutionen im Gesundheitswesen eine ausserordentliche Herausforderung. Das Interesse, die Patientendaten zu neuen Therapien auszuwerten, Kohorten zu analysieren oder Daten bei bestimmten Vorerkrankungen auszuwerten, ist verständlicherweise sehr hoch. Bei den Ethikkommissionen werden aktuell sehr viele Projekte zur Corona-Forschung eingereicht.


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Die Hauptsymptome von COVID-19 sind Fieber oder Fiebergefühl, trockener Husten und Reizhusten, Halsschmerzen, Müdigkeit, diffuse Muskelschmerzen und Atembeschwerden (Kurzatmigkeit, Atemnot). Andere Symptome treten seltener auf, so z.B. Nasenlaufen, Kopfschmerzen, Konjunktivitis oder Diarrhö. Neu wurden in mehreren Ländern zahlreiche Fälle von Anosmie festgestellt. Charakteristisch ist ein plötzlicher Geruchsverlust ohne verstopfte Nase, manchmal auch begleitet von Geschmacksverlust (Ageusie).


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Aufgrund der Entwicklung der epidemiologischen Lage mit zunehmenden Frühsommer-Meningoenzephalitis-Erkrankungen in den letzten Jahren gilt seit 2019 die ganze Schweiz mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin als Risikogebiet.
Die FSME-Impfung wird allen Erwachsenen und Kindern (im Allgemeinen ab 6 Jahren), welche in der Schweiz – ausser in den Kantonen Genf und Tessin – wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten und die beruflich oder während der Freizeit ein Zecken-Expositionsrisiko aufweisen, empfohlen. Die Kosten für die FSME-Impfung werden bei ärztlicher Verordnung durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung bzw. bei beruflicher Exposition durch den Arbeitgeber vergütet. Eine Impfung erübrigt sich für Personen, welche kein Expositionsrisiko haben.
Bei Kindern unter 6 Jahren sind schwere Erkrankungen selten. Daher muss die Situation von Kindern im Alter von ein bis fünf Jahren individuell geprüft werden.


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In der Schweiz wird zurzeit ein erhöhter Bedarf für den Pneumokokken-Konjugatimpfstoff Prevenar13® im Rahmen der Pandemie mit SARS-CoV-2 beobachtet. Dies beruht möglicherweise auf falschen Informationen, dass die Pneumokokkenimpfung einen komplizierten oder schweren Verlauf einer COVID-19 verhindern könnte.



Bewertung: 5 / 5

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Die Körpertemperatur kann auf verschiedene Arten gemessen werden (rektal, axillär, buccal, aurikulär oder frontal), und es gibt eine grosse Anzahl an Modellen der verschiedenen Thermometer.


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Die Heimlieferung von Medikamenten ist eine wichtige Massnahme, um Risikopatienten zu schützen und die Versorgung sicherzustellen.



Bewertung: 5 / 5

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Die klinische Studie Discovery wurde in mehreren europäischen Ländern und in der Schweiz gestartet und hat zum Ziel, vier experimentelle Behandlungen gegen Covid-19 zu evaluieren. Dies ermöglicht, alle Daten zu denjenigen Behandlungen zu sammeln, welche von der WHO als prioritär eingestuft werden: Kombination Lopinavir/Ritonavir mit oder ohne Interferon beta, Remdesivir und Chloroquin. Die ersten Resultate werden in etwa sechs Wochen erwartet.


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In den USA hat die FDA die Zulassung für Lemborexant (Dayvigo™, Tabletten à 5 mg und 10 mg) erteilt. Nach Suvorexant (Belsomra™) handelt es sich um den zweiten Vertreter der sogenannten Orexin-Rezeptorantagonisten. Das Arzneimittel ist bei Erwachsenen mit Ein- und/oder Durchschlafstörungen zugelassen. Für die EU und die Schweiz wurden noch keine Zulassungsanträge eingereicht.


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Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat die Zulassung für Sunosi® (Filmtabletten à 75 mg und 150 mg) erteilt. Das Arzneimittel wird bei Patienten mit Narkolepsie oder obstruktiver Schlafapnoe eingesetzt, welche unter exzessiver Tagesschläfrigkeit leiden. Bei obstruktive Schlafapnoe kommt diese Add-on-Therapie jedoch nur infrage, wenn mit einer primären Therapie wie der Sauerstoff-Überdruckbehandlung die Symptome nur unzureichend gelindert werden können.


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Swissmedic hat erstmals eine neue aktive Substanz (NAS) zusammen mit zwei Partnerbehörden, Health Canada (HC) und die australische Therapeutic Goods Agency (TGA), zugelassen. Auf Basis dieser neuen Form der Zusammenarbeit zwischen Heilmittelbehörden konnten die drei Agenturen Baloxavir marboxil (Xofluza®) zur Behandlung unkomplizierter Grippeerkrankungen ab einem Alter von zwölf Jahren für das jeweilige Land zulassen.
Das Virostatikum Xofluza™ wurde in Japan im März 2018 und in den USA im Oktober desselben Jahres zugelassen.


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Das toxische Schocksyndrom (TSS) tritt in Zusammenhang mit der Anwendung von vaginalen Hygieneprodukten (Tampons, Menstruationstassen) auf. Betroffen sind meist junge, gesunde Frauen, welche Trägerinnen eines bestimmten Staphylokokkus-aureus-Stammes sind, der vaginal das Toxin TSST-1 produziert.


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Arzneimittelinduziertes Fieber ist definiert durch zeitgleiches Auftreten von Fieber mit der Einnahme und dem Absetzen des Medikaments nach Ausschluss anderer Ätiologien, insbesondere infektiöser Art.


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Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat grünes Licht für Ubrogepant (Ubrelvy™, Tabletten à 50 mg und 100 mg) gegeben. Es handelt sich um den ersten oral verfügbaren CGRP-Rezeptor-Antagonisten, welcher bei Erwachsenen zur Therapie von akuter Migräne mit oder ohne Aura eingesetzt wird. Ubrelvy™ ist nicht zur Migräneprophylaxe zugelassen.
Das Arzneimittel soll im ersten Quartal 2020 auf den Markt kommen. Das Zulassungsverfahren in der EU läuft. Für die Schweiz sind keine Angaben vorhanden.


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Bereits vor rund 20 Jahren wurde erstmals über die Folgen pharmakokinetischer Interaktionen mit Johanniskrautpräparaten berichtet. Inzwischen ist bekannt, dass das Interaktionspotential mit dem Hyperforingehalt korreliert.


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Mit Islatravir ist der erste nukleosidische Reverse-Transkriptase-Translokations-Inhibitor (NRTTI) in Entwicklung. Er soll in der HIV-Prophylaxe und -Therapie zum Einsatz kommen.


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Der Antabus-Effekt ist eine unangenehme Reaktion, die nach Alkoholkonsum auftritt. Dies ist bei einer Entzugstherapie mit Disulfiram erwünscht, weil damit eine Alkoholaversion verbunden ist.
Der Antabus-Effekt setzt 10 Minuten bis 1 Stunde nach Einnahme auch geringer Alkoholmengen ein. Die Symptome klingen normalerweise spontan nach 30 Minuten bis mehreren Stunden ab.

Alkohol wird in der Leber durch die Alkoholdehydrogenase (ADH) in Acetaldehyd umgewandelt und von der Acetaldehyddehydrogenase (ALDH) zu Essigsäure oxidiert. Der Antabus-Effekt wird durch eine toxische Akkumulation von Acetaldehyd im Körper aufgrund der ALDH-Hemmung verursacht.


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Bereits aus früheren Studien ist bekannt, dass das Risiko für bakterielle Magen-Darm-Erkrankungen, wie z.B. Infektionen mit Clostridium difficile, bei Langzeitanwendung von Protonenpumpenhemmern steigt.


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Remdesivir ist das Prodrug eines nukleosidischen Analogons, welches zur Behandlung der Ebola-Krankheit entwickelt wurde. Die antivirale Aktivität wurde bereits an anderen Filoviren (z.B. Marburg) positiv getestet. In-vitro- und in-vivo-Studien an Tieren bestätigten die Wirkung auf die Coronaviren MERS-CoV und SARS-CoV.


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In der Regel werden Antihypertensiva einmal täglich eingenommen. Doch welches ist der beste Zeitpunkt? Eine prospektive, kontrollierte Multizenterstudie (Hygia Chronotherapy Trial) aus Spanien liefert interessante Resultate.


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Fidaxomicin (Dificlir, Tabletten 200mg) ist indiziert bei Erwachsenen zur Behandlung von Clostridium difficile assoziierter Diarrhö (CDAD).


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In der EU hat die EMA die Zulassung für Dupilumab (Dupixent® Fertigspritzen, s.c.) erweitert. Dupixent® ist angezeigt als Add-on-Therapie mit intranasalen Kortikosteroiden zur Behandlung von Erwachsenen mit schwerer chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen, die mit systemischen Kortikosteroiden und/oder chirurgischem Eingriff nicht ausreichend kontrolliert werden kann.
Dupixent® ist in der Schweiz nur bei mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis zugelassen.


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Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat sich für die Zulassung von Semaglutid (Rybelsus®, Tabletten à 3 mg, 7 mg und 14 mg) ausgesprochen. Es handelt sich dabei um den ersten oralen GLP-1-Agonisten zur Behandlung von Diabetes Typ 2 bei Erwachsenen. Rybelsus® ist in den USA bereits zugelassen.
Der Markteinführungstermin für die EU ist noch nicht bekannt. Für die Schweiz liegen noch keine Angaben vor.


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Die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) ist eine orale vorbeugende Massnahme für seronegative Personen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko zum Schutz vor einer sexuell übertragenen HIV-1-Infektion.Korrekt eingenommen, reduziert die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) das HIV-Infektionsrisiko um mehr als 90%.

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