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Eine französische epidemiologische Studie zeigt ein leicht erhöhtes Risiko für intrakranielle Meningeome bei Frauen, die Desogestrel während mindestens eines Jahres anwenden. Das Risiko nimmt mit der Dauer der Anwendung zu.
Das absolute Risiko bleibt jedoch sehr gering. Man rechnet mit ungefähr einem zusätzlichen Fall pro 67.300 Frauen, welche Desogestrel einnehmen.
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Swissmedic informiert:
Der Institutsrat hat die Fassung 12.3 der Europäischen Pharmakopöe auf den 1. Juli 2026 in Kraft gesetzt.
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Das BAG informiert:
Der Bundesrat will mit der Revision des Heilmittelgesetzes die Beschlüsse zur Stärkung der Versorgungssicherheit umsetzen. So soll der Marktzugang in der Schweiz erleichtert und die Herstellung von Arzneimitteln durch Apotheken bei Mangellagen breiter erlaubt werden. Zudem sollen die Regeln für den Versandhandel gelockert und die Einzelgabe von Arzneimitteln klarer geregelt werden.
Quelle:
BAG, Revision des Heilmittelgesetzes: Bundesrat will Arzneimittelversorgung stärken
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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Ogsiveo® (Nirogacestat 100 mg und 150 mg, Filmtabletten) erteilt.
Ogsiveo als Monotherapie wird angewendet für die Behandlung erwachsener Patienten mit fortschreitenden Desmoidtumoren, die eine systemische Behandlung erfordern.
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Das BAG informiert:
Mit der im Rahmen des Kostendämpfungspakets 2 verabschiedeten KVG-Änderungen können Apothekerinnen und Apotheker neu prophylaktische Impfungen zulasten der OKP durchführen. Die Kosten für diese Impfungen und die Impfberatung werden von der OKP übernommen.
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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Ezmekly® (Mirdametinibum, 1 mg und 2 mg, Hartkapseln und Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen) erteilt.
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Swissmedic hat die Zulassung für den Impfstoff Vimkunya® (Trosovavilp alfa 40 µg, Injektionssuspension in einer Fertigspritze) erteilt.
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Die Mounjaro‑KwikPens enthalten jeweils 4 Dosen.
Nach der Injektion der 4. Dosis ist es normal, dass noch Flüssigkeit im Pen verbleibt.
Dieses überschüssige Volumen ist enthalten, um die korrekte Verabreichung jeder vollständigen Dosis zu gewährleisten, und erlaubt keine zusätzliche Injektion. Die verbleibende Menge ist weder abgemessen noch standardisiert und nicht zur Verwendung vorgesehen.
Einige Patienten versuchen jedoch aus Spargründen, eine zusätzliche, in sozialen Netzwerken als „Golden Dose“ bezeichnete Dosis zu gewinnen, indem sie nach dem Zerlegen des Pens die Restmenge mit einer Spritze aufziehen.
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Verdauungsstörungen wie Übelkeit und Erbrechen, die durch GLP‑1‑Agonisten verursacht werden können, können die Nahrungsaufnahme und damit die Zufuhr von Vitaminen, einschliesslich Vitamin B1, verringern.
Ein Mangel an Vitamin B1 (Thiamin) kann zu einem akuten Syndrom führen, das als Gayet‑Wernicke‑Enzephalopathie (WE) bezeichnet wird und häufig bei starkem Alkoholkonsum auftritt.
Die WE ist durch eine Symptom-Trias gekennzeichnet: Verwirrtheit, Ataxie und Lähmung der seitlichen Augenbewegungen oder Nystagmus.
Die Behandlung erfolgt durch die notfallmässige, parenterale Verabreichung von Vitamin B1, um potenziell irreversible neurologische Folgeschäden zu vermeiden, wie schwere und irreversible Gedächtnisstörungen (auch als Korsakow-Syndrom bekannt).
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Das Risiko des Auftretens demyelinisierender Erkrankungen unter Anti‑TNF-Therapie, einschliesslich der Multiplen Sklerose (MS), ist seit Langem bekannt.
Eine in JAMA Neurology publizierte Metaanalyse quantifiziert erstmals das Risiko für das Auftreten neuer Erkrankungsfälle.
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Um der Fehlinformation im Zusammenhang mit Impfstoffen entgegenzuwirken, hat die EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur) auf ihrer Website eine neue Seite mit dem Titel „Vaccines: concerns, questions and false claims“ erstellt, die wissenschaftlich fundierte Informationen zur Sicherheit von Impfstoffen bereitstellt.
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Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat ihre Empfehlungen für die Zusammensetzung der Grippeimpstoffe für die Saison 2026/2027 publiziert:
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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Kisunla® (Donanemab 350 mg/20 ml, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung) erteilt.
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Swissmedic informiert:
Neue synthetische Drogen können erhebliche Gesundheitsgefahren bergen – für Konsumentinnen und Konsumenten sind die Risiken nicht abschätzbar. Um diese Designerdrogen wirksam zu bekämpfen, ergänzt das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) per 13. März 2026 die Betäubungsmittelverzeichnisverordnung um weitere Substanzen. Damit unterstehen diese Stoffe dem Betäubungsmittelgesetz; Herstellung, Handel und Anwendung sind illegal.
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Das BAG informiert:
Der kürzlich veröffentlichte schweizerische Impfplan 2026 enthält mehrere signifikante Neuerungen bezüglich Impfempfehlungen.
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Clopidogrel und Aspirin sind zwei Arzneimittel, die häufig zur Sekundärprävention von kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten mit bestehender koronarer Herzkrankheit eingesetzt werden.
Historisch gesehen gilt Acetylsalicylsäure (Aspirin) in diesem Zusammenhang als Standard- Thrombozytenaggregationshemmer, insbesondere nach einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall.
Dennoch hat eine kürzlich in The Lancet veröffentlichte und vom CBIP (Centre belge d'information pharmacothérapeutique) kommentierte Metaanalyse den Stellenwert von Aspirin gegenüber Clopidogrel in Frage gestellt. Ziel dieser vergleichenden Analyse war es, die Wirksamkeit und Sicherheit von Clopidogrel im Vergleich zu Aspirin als Monotherapie zur Sekundärprophylaxe bei diesen Patienten zu bewerten.
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Die wichtigste belegte Nebenwirkung bei der Einnahme von Statinen ist die Myopathie, die allerdings selten auftritt (etwa ein Fall pro 10 000 Patientenjahre). Sie kann sich auch in einer schwereren Form, der Rhabdomyolyse, manifestieren (etwa 2-3 Fälle pro 100 000 Patientenjahre). Ausserdem führt die Behandlung mit Statinen zu einem geringen absoluten Anstieg (etwa 1 %) weniger schwerer Muskelsymptome, wobei sich dies hauptsächlich auf das erste Behandlungsjahr beschränkt.
Statine werden auch mit einem moderaten, dosisabhängigen Anstieg von Diabetes in Verbindung gebracht, wobei die Mehrzahl der Fälle Personen betrifft, die bereits vor Beginn der Behandlung Blutzuckermarker nahe dem diagnostischen Schwellenwert aufwiesen.
Laut einer im Lancet veröffentlichten Metaanalyse ist die grosse Mehrheit der anderen, den Statinen zugeschriebenen Nebenwirkungen, wissenschaftlich nicht belegt.
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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Yorvipath® (Palopegteriparatid 168 Mikrogramm/0,56 ml, 294 Mikrogramm/0,98 ml und 420 Mikrogramm/1,4 ml, Injektionslösung im Fertigpen) erteilt.
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Swissmedic informiert:
Um die Pharmacopoea Helvetica (Ph. Helv.) laufend nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen aktualisieren zu können, ist es immer wieder notwendig zu prüfen, welche Substanzen, pflanzliche Drogen und Zubereitungen noch angewendet werden und ob die Monographien der Ph. Helv. dem aktuellen Stand des Wissens entsprechen.
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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament IMAAVY® (Nipocalimab 300 mg/1.62ml und 1200 mg/6.5ml, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung) erteilt.
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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Ekterly® (Sebetralstat 300 mg, Filmtabletten) erteilt.
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Swissmedic informiert:
Im Jahr 2025 hat Swissmedic 40 Humanarzneimittel mit neuen Wirkstoffen für den Schweizer Markt zugelassen. Insgesamt betrug die Durchlaufzeit im Median 392 Kalendertage, was gegenüber dem Vorjahr einer Beschleunigung um 52 Kalendertage (12 Prozent) entspricht. 25 Prozent der Neuzulassungen erfolgten im Rahmen von internationalen Zulassungsverfahren.
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Eine kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlichte US-Studie zeigt, dass CBD Leberschäden verursachen kann, selbst wenn es in relativ geringen Dosen eingenommen wird.
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Im Oktober 2025 hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) das Medikament Winlevi® Creme gegen Akne zugelassen. Die Zulassung der Spezialität erfolgte in den USA bereits 2020.
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Nach der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) im April 2024 kommt nun auch die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) zu dem Schluss, dass derzeit kein kausaler Zusammenhang zwischen GLP-1-Agonisten und Suizidgedanken und suizidalem Verhalten besteht.
Diese Schlussfolgerung basiert auf mehreren Untersuchungen der FDA:
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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Lyvdelzi® (Seladelpar 10 mg, Hartkapseln) erteilt.
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Eine im JAMA (The Journal of the American Medical Association) veröffentlichte Studie zeigt eine höhere Wirksamkeit der direkten Immunisierung mit dem monoklonalen Antikörper Beyfortus im Vergleich zur Impfung der Mutter mit Abrysvo.
Die französische Studie ist die weltweit erste, die beide Präventionsstrategien miteinander vergleicht. Die Daten stammen aus dem nationalen Gesundheitsregister von mehr als 42.000 Säuglingen, die zwischen September und Dezember 2024 geboren wurden.
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Das BAG informiert:
Die HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) ist eine Strategie für Menschen mit vorübergehend hohem HIV-Risiko, sich durch die Einnahme von antiretroviralen Medikamenten vor einer HIV-Infektion zu schützen.
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Eine gross angelegte französische Studie hat über einen Zeitraum von vier Jahren fast 29 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 59 Jahren begleitet. Die in JAMA Network Open veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass mit einem mRNA-Impfstoff geimpfte Personen kein allgemein höheres Sterberisiko haben als nicht geimpfte Personen.
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Die SURMOUNT-5-Studie ist die erste randomisierte kontrollierte Studie, in der Tirzepatid (ein dualer GIP/GLP-1-Agonist) und Semaglutid zur Injektion (ein GLP-1-Agonist) hinsichtlich der Gewichtsabnahme bei nicht-diabetischen Patienten mit Adipositas direkt miteinander verglichen werden.
Die teilnehmenden Patienten (ca. 750) erhielten zusätzlich zu Lebensstilinterventionen während 72 Wochen entweder Tirzepatid oder Semaglutid zur Injektion in der maximal verträglichen Dosis.


