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Pharmazie


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Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat ihre Empfehlungen für die Zusammensetzung der Grippeimpstoffe für die Saison 2020/2021 publiziert:


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Check at Home, eine neue Plattform vom Verband Aids-Hilfe, bietet eine neue Testmöglichkeit auf die sexuell übertragbaren Infektionen HIV, Gonorrhö, Syphilis und Chlamydien von Zuhause an.


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Histamin kommt sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln in unterschiedlich hohen Konzentrationen vor. Reifungs- und Gärungsprozesse beeinflussen den Histamingehalt. Je frischer das Nahrungsmittel oder das Gericht, desto besser wird es im Allgemeinen vertragen.


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Die Histamin-Intoleranz ist eine Nahrungsmittelintoleranz, die mit sehr unspezifischen Symptomen, wie Kopfschmerzen, Schnupfen, Flush, Diarrhö oder sogar Herzrhythmusstörungen einhergeht. Schätzungsweise 1 - 3 %  der Gesamtbevölkerung leiden unter dieser Symptomatik.


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Der Bund hat mit dem Unternehmen GlaxoSmithKline AG einen Vertrag für die Reservation von einem vielversprechenden Arzneimittel gegen das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) abgeschlossen. Es handelt sich um den monoklonalen Antikörper Sotrovimab.


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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Behandlungsrichtlinien bei Covid-19 aktualisiert und die Interleukin-6-Antagonisten (IL-6) neu aufgenommen.


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Für mRNA-basierte Impfstoffe (messenger RNA) hat die WHO eine neue DCI vergeben, da sie nur eine, chemisch eindeutig definierte Substanz enthalten. Diese DCI enthält die Endung -meran.


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Swissmedic informiert:

Pharmazeutische Unternehmen und Swissmedic haben im Oktober 2020 in Irbesartan-Wirkstoffchargen Spuren von Azidomethyl-Biphenyl-Tetrazol (AZBT) festgestellt. Bei dieser Verunreinigung handelt es sich nicht um ein Nitrosamin. AZBT kann bei der Produktion von Sartan-Wirkstoffen in gewissen Syntheseschritten als Nebenprodukt entstehen, darf aber in Fertigarzneimitteln nicht mehr nachweisbar sein. Aufgrund der ermittelten AZBT-Werte wurden in der Schweiz bereits im November 2020 einzelne Fertigarzneimittelchargen vom Markt zurückgerufen. Weitere vorsorgliche Chargenrückrufe sind nicht ausgeschlossen.


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Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat die Zulassung für ein weiteres, auf der siRNA-Technologie (small interfering RNA) basierendes Arzneimittel erteilt.


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Bei Schwangeren und Stillenden wird aufgrund der sehr schwachen systemischen Exposition eine kutane Therapie bevorzugt. Unabhängig vom Schwangerschaftsstadium wird Permethrin bevorzugt. Alternativ ist auch die Anwendung von Benzylbenzoat möglich, insbesondere nach dem ersten Trimenon.
Da diese Substanzen über die Haut nur sehr schwach resorbiert werden, ist davon auszugehen, dass die in der Muttermilch vorhandene Menge ebenfalls sehr klein ist. Während der Behandlung wird das Stillen unterbrochen, da der ganze Körper inkl. Brustwarzen behandelt wird. Nach dem Abspülen kann wieder gestillt werden.


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Die Behandlung von Neugeborenen und Säuglingen unter 1 Jahr muss fachkundig abgeklärt werden. Das Risiko für Nebenwirkungen ist bei einer lokalen Therapie aufgrund der grossen zu behandelnden Oberfläche und der Möglichkeit einer unbeabsichtigten Einnahme des Skabizids durch Ablecken erhöht.
Vor der Anwendung des Produkts sollen heisse Bäder und das Auftragen von Cremes vermieden werden, da dies die Resorption verstärken könnte. Nach dem Auftragen wird empfohlen, den Kleinsten Baumwollhandschuhe anzuziehen, um eine unabsichtliche Einnahme des Skabizids zu verhindern.



Bewertung: 5 / 5

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Ziele der Skabiesbehandlung sind, die Symptome zu lindern, die Parasiten zu eliminieren und Ansteckungen im Umfeld vorzubeugen. Nach der antiparasitären Behandlung verschwinden die Hautläsionen und der Juckreiz meistens innerhalb von vier Wochen. Die Rezidivprophylaxe basiert auf der Desinfektion der Wäsche und der Umgebung und beginnt am Tag nach der Behandlung. Bei einer wiederholten Behandlung muss auch erneut desinfiziert werden.



Bewertung: 5 / 5

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Skabies (syn. Krätze) ist eine ansteckende Hautparasitose, welche durch die obligat humanpathogene Krätzmilbe Sarcoptes scabiei hominis verursacht wird. Die befruchteten Weibchen graben sich in die Epidermis des Patienten und bilden oberflächliche, gräuliche Bohrgänge von 0,5 bis 3 cm Länge.


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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Evrysdi (Risdiplam 0,75 mg/ml, Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen) erteilt. Evrysdi ist für die Behandlung der 5q-assoziierten spinalen Muskelatrophie (SMA) bei Patienten ab dem Alter von 2 Monaten indiziert.


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Mit Hilfe des Pulsoximeters können die Sauerstoffsättigung im Blut (SpO2) und der Herzrhythmus gemessen werden.
Das Messgerät zeigt zwei Werte an: Die Sauerstoffsättigung (SpO2), welche in Ruhe ≥ 96 % sein soll und die Herzfrequenz mit einem Ruhepuls von 50-90 Schlägen (bpm) pro Minute.


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Der Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD) oder Favismus ist eine Erbkrankheit mit X-chromosomal rezessivem Erbgang. Es sind vorwiegend Männer betroffen. Frauen übertragen die Krankheit, sind jedoch selten betroffen.


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Der Schweizerische Impfplan wird regelmässig von der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Swissmedic überarbeitet und jährlich publiziert.


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Swissmedic informiert:

Seit Beginn der Covid-19 Impfkampagne in der Schweiz erhält Swissmedic viele Meldungen über vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkungen sowie sehr viele Anfragen zu Sicherheitsaspekten der eingesetzten Impfstoffe. Medizinische Fachpersonen und Betroffene können entscheidend zur effizienten Marktüberwachung der Covid-19 Impfstoffe beitragen, indem die folgenden Hinweise beachtet werden.


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In Europa können Hunde und Katzen von einer Vielzahl verschiedener Helminthen (Nematoden, Cestoden und Trematoden) infiziert werden.


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Nach der FDA im Jahr 2018 hat nun auch Swissmedic die Zulassung für eine sogenannte small interfering Ribonukleinsäure (siRNA) als Medikament erteilt. Patisiran (Onpattro®, Lipidnanopartikel zur i.v. Injektion, 10 mg/5 ml) wird zur Behandlung der hereditären Transthyretin-Amyloidose (hATTR-Amyloidose) bei erwachsenen Patienten mit Polyneuropathie der Stadien 1 oder 2 angewendet. Laut FDA sind weltweit etwa 50'000 Menschen von dieser seltenen Erbkrankheit betroffen.


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Bei der Besorgung von ausländischen Spezialitäten mit Benzylpenicillin-Benzathin ist Achtsamkeit gefordert, da es verschiedene Handelsformen gibt. Es müssen diverse Punkte überprüft werden: Dosierung, Verabreichungsart, Lagerungsbedingungen, Nadeltyp und Hilfsstoffe mit bekannten Nebenwirkungen (z.B. Parabene).


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Das Depotpenicillin Benzylpenicillin-Benzathin (Benzathin-Penicillin G) wird zur Behandlung der Frühsyphilis eingesetzt. Bis ein Jahr nach Infektion werden einmalig 2.4 Mio. I.E. i.m. injiziert. Zur Behandlung einer Spätsyphilis (>1 Jahr nach Infektion), bei unbekannter Dauer der Syphilis und bei Personen mit einer HIV-Infektion sind drei Dosen Benzylpenicillin-Benzathin 2.4 Mio. I.E. notwendig (Tag 0, 7 und 14).
Der Wirkstoff wird auch zur Rezidivprophylaxe von akuten Schüben des rheumatischen Fiebers eingesetzt.



Bewertung: 5 / 5

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Bis zum 20. April 2021 hat Swissmedic in Zusammenarbeit mit den regionalen Pharmacovigilance-Zentren 1’485 Meldungen über vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) durch Covid-19 Impfungen in der Schweiz ausgewertet. Die Meldungen bestätigen das aus den Zulassungsstudien bekannte respektive in den Arzneimittelinformationen aufgeführte Nebenwirkungsprofil und ändern das positive Nutzen-Risiko Verhältnis der beiden eingesetzten mRNA-Impfstoffe nicht.



Bewertung: 5 / 5

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Alpha-Liponsäure (syn. Thioctsäure) ist eine schwefelhaltige Säure, welche lange Zeit irrtümlicherweise als Vitamin eingestuft wurde und in allen Körperzellen vorkommt. Die Substanz wird in sehr kleinen Mengen synthetisiert und spielt eine Schlüsselrolle in der Energieproduktion.
Alpha-Liponsäure wird zur Behandlung von Neuropathien (neurologischen Schmerzen in Füssen, Beinen und Händen) eingesetzt. Von Neuropathien betroffen sind insbesondere Personen, welche unter fortgeschrittenem Diabetes oder Alkoholismus leiden.
In Deutschland ist Alpha-Liponsäure als Medikament zur oralen und parenteralen Behandlung von diabetischer Polyneuropathie zugelassen (Thioctacid® und Generika). Die Wirksamkeit wurde in mehreren Studien belegt. Die übliche Dosis beträgt 600mg pro Tag.
In der Schweiz gibt es keine als Medikament zugelassene Spezialität. Alpha-Liponsäure ist als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich (z.B. energybalance ALA, Pharmacode: 6314314; Nutriva Lipo 600 mg, Pharmacode: 7739667)


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Der Covid-19 Impfstoff von Pfizer/BioNtech (Comirnaty®) muss ab sofort nicht mehr dauerhaft in Spezialgefrierschränken gelagert werden. Neu eingereichte und von Swissmedic überprüfte Stabilitätsdaten belegen, dass die Qualität bis zu zwei Wochen lang auch bei Tiefkühltemperaturen zwischen -25 und -15 Grad Celsius gewährleistet ist. Dies ist entscheidend, damit der Impfstoff in der Schweiz auch in Gesundheitszentren, Arztpraxen oder Apotheken eingesetzt werden kann. Die grössere Flexibilität bei der Verteilung, Lagerung und Verabreichung des Impfstoffs kann dazu beitragen, die Impfgeschwindigkeit in der Schweiz zu erhöhen.


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Selbsttests sind aufgrund der tieferen geforderten Qualitäts-Standards und der Probeentnahme durch den Laien ausschliesslich im Bereich der Testung symptomloser Patienten auf Wunsch einzusetzen (jedoch nicht als Testung vor dem Besuch von besonders gefährdeten Personen oder von Gesundheitseinrichtungen). Für sämtliche anderen Einsatzgebiete sind ausschliesslich die Antigen Schnelltests mit «diagnostischem» Qualitätsstandard oder PCR-Tests durch spezifisch geschulte Personen zu verwenden.


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Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat die Zulassung für ein weiteres Antikörper-Wirkstoff-Konjugat erteilt (Enhertu, Trastuzumab deruxtecan 100 mg, Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung). Enhertu wird angewendet als Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit inoperablem oder metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs, die bereits mindestens zwei gegen HER2 gerichtete Vorbehandlungen erhalten haben. Der Markteinführungstermin ist noch nicht bekannt. Für die Schweiz liegen keine Angaben vor.


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Im Jahr 2018 wurden Nitrosamine (N-Nitrosodiethylamin (NDEA) und N-Nitrosodimethylamin (NDMA)) in einer Reihe von Wirkstoffen zur Behandlung von Bluthochdruck und in verwandten Medikamenten nachgewiesen. Da N-Nitrosamine als wahrscheinliche Humankarzinogene eingestuft sind, sollte ihr Vorhandensein in Sartan-Arzneimitteln so weit wie möglich vermieden oder eingeschränkt werden.


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Ein Panaritium ist eine akute, schmerzhafte Infektion des Nagelwalls, welche ein paar Tage nach einer kleinen Verletzung auftreten kann. Ursachen sind z.B. ein Stich, Biss, ein eingewachsener Nagel oder Manipulation der den Nagel umgebenden Haut oder das Anbringen künstlicher Nägel. Die Heilung verläuft meistens spontan.
Das Panaritium manifestiert sich als schmerzhafte Schwellung des Nagelwalls mit geröteter Haut, meistens nur an einem Finger. Manchmal bildet sich um den Nagel oder darunter ein Abszess. Ursache für das periunguale Panaritium ist meistens Staphylokokkus aureus, oft sind aber auch andere Bakterien beteiligt.


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In der Schweiz hat Swissmedic die Marktzulassung für das Medikament Takhzyro (Lanadelumab, 300 mg, Durchstechflasche oder Fertigspritze) erteilt. Takhzyro wird angewendet zur Langzeitprophylaxe von Attacken des hereditären Angioödems (HAE) bei Patienten ab 12 Jahren.

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