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Pharmazie


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Das BAG informiert:

1. Impfung gegen Varizellen (Windpocken)

Die EKIF und das BAG haben die Empfehlungen zur Impfung gegen Varizellen re-evaluiert und mit dem Ziel angepasst, alle Säuglinge und noch nicht infizierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis zum Alter von 39 Jahren einerseits vor Varizellen, andererseits zusätzlich auch vor einem später im Leben auftretenden Herpes Zoster (Gürtelrose) zu schützen.


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Das BAG informiert:

Ab 2023 wird die Impfung mit zwei Dosen als Basisimpfung gegen Windpocken (Varizellen) für alle Säuglinge im Alter von 9 und 12 Monaten empfohlen. Die Impfung soll vorzugsweise mit einem kombinierten, quadrivalenten MMRV-Impfstoff erfolgen, der gegen vier Krankheiten schützt: Masern, Mumps, Röteln und Varizellen.  


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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Vazkepa® (Icosapent-Ethyl 998 mg, Weichkapseln) erteilt.


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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Orladeyo® (Berotralstat 150 mg, Hartkapseln) erteilt.


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Die saisonale Grippe verläuft in den meisten Fällen gutartig, wobei die Symptome nach einer Inkubationszeit von durchschnittlich zwei Tagen auftreten und innerhalb von fünf Tagen abklingen, ohne dass eine spezifische Behandlung erforderlich ist.

Komplikationen können bei Patienten mit erhöhtem Risiko auftreten (z.B. Herz- oder Atemwegsinsuffizienz, chronisch Kranke, Alter >65 Jahre, Säuglinge und Frühgeborene bis zum Alter von 2 Jahren, Schwangere vor und nach der Geburt, immunsupprimierte Personen).

Bakterielle Superinfektionen gehören zu den häufigsten Komplikationen der Grippe. Bakterielle Lungenentzündungen werden als eine der Hauptursachen für die damit verbundene Sterblichkeit angesehen.


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In der Schweiz werden orale Bisphosphonate wöchentlich (Alendronat 70 mg, Risedronat 35 mg) oder monatlich (Ibandronat 150 mg) eingenommen.
Bei kürzeren Einnahmeintervallen besteht das Risiko einer Hypokalzämie, einer Hypophosphatämie und von Verdauungsstörungen (Dyspepsie, Sodbrennen, Ösophagitis, Gastritis oder Geschwüren).


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Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat die Zulassung für den Impfstoff Qdenga® erteilt. Qdenga wird angewendet zur Prävention von Dengue-Fieber bei Personen ab 4 Jahren.


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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Bimzelx® (Bimekizumab 160 mg, Injektionslösung in einer Fertigspritze/Fertigpen) erteilt.

Bimzelx wird angewendet zur Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, die für eine systemische Therapie infrage kommen.


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Im Jahr 2022 lieferte eine epidemiologische Studie in den USA Erkenntnisse über die Nebenwirkungen einer gleichzeitigen Verabreichung eines mRNA-Impfstoffs gegen Covid-19 (Elasomeran oder Tozinameran) und eines Grippeimpfstoffs.


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Das BAG informiert:

Die Seroprävalenz-Daten von Corona Immunitas (Juni 2022) zeigen, dass mehr als 97% der Bevölkerung im Alter ab fünf Jahren Antikörper gegen SARS-CoV-2 haben. Diese immunologische Auseinandersetzung mit dem Virus durch Impfung, Infektion(en) oder beidem, sowie das Auftreten der Omikron-Varianten, die verglichen mit früheren Varianten eher milde Infektionen auslösen, haben insgesamt zu einer Reduktion der Krankheitslast geführt. Gegenüber den Pandemiejahren 2020 und 2021 hat sich damit die Ausgangslage für die Herbst- und Wintersaison 2022/2023 deutlich verändert: Es ist davon auszugehen, dass bei Personen ohne Risikofaktoren ein sehr geringes Risiko besteht, im Herbst und Winter 2022 schwer an Covid-19 zu erkranken.


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Das BAG informiert:

Das Angebot an Tests, die genetische Informationen liefern, wächst konstant. Um Missbräuchen vorzubeugen und den Schutz der Persönlichkeit zu gewährleisten, tritt am 1. Dezember 2022 das überarbeitete Gesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen (GUMG) in Kraft. Es regelt neu nahezu alle Gentests. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) informiert mit einer neuen Webseite die interessierte Öffentlichkeit.


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Trotz seines Namens ist Gentianaviolett (INN: Methylrosanilinium) nicht natürlichen Ursprungs. Es ist ein synthetisches Industrieprodukt mit antibakteriellen, antiparasitären und antimykotischen Eigenschaften.

Als Lösung wird es manchmal zum Auftragen auf die Haut oder die Schleimhäute bei Brustwarzen-Candidose bei stillenden Frauen und bei Mundsoor bei Neugeborenen verwendet.


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Der Nationale Grippeimpftag findet am Freitag, 25. November 2022 statt.

Impfinteressierte Personen können sich an diesem Tag auch spontan in einer der teilnehmenden Arztpraxen bzw. Impfapotheken zu einem empfohlenen Pauschalpreis von CHF 30.– gegen die Grippe impfen lassen.


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Januskinase-Inhibitoren werden aufgrund ihrer entzündungshemmenden und immunmodulierenden Eigenschaften bei verschiedenen chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt (z.B. rheumatoide Arthritis, Colitis ulcerosa, atopische Dermatitis). Die europäische Arzneimittelbehörde EMA äusserte nun Sicherheitsbedenken bei der Anwendung von JAK-Inhibitoren.


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Swissmedic informiert:

Moderna Switzerland GmbH hat bei Swissmedic das Zulassungsgesuch für einen weiteren bivalenten Covid-19-Impfstoff eingereicht. Die gebrauchsfertige Injektionsdispersion enthält sowohl Boten-RNA (mRNA) des ursprünglichen Covid-19-Impfstoffs von Moderna (Spikevax) als auch Boten-RNA, welche für das Spike-Protein der Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 kodiert.


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Ab Januar 2023 wird in der Schweiz die Impfung gegen Varizellen mit zwei Dosen als Basisimpfung für alle Säuglinge im Alter von 9 und 12 Monaten empfohlen. Die Impfung soll vorzugsweise mit einem kombinierten, quadrivalenten MMRV-Impfstoff erfolgen, der gegen vier Krankheiten schützt: Masern, Mumps, Röteln und Varizellen.


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Das BAG informiert:

Die Antidotliste erscheint jedes zweite Jahr im BAG-Bulletin (Seite 8). Zusätzlich ist die Antidotliste auch im Internet einsehbar über www.antidota.ch. Die Antiveninliste wird vierteljährlich angepasst, einsehbar über www.antivenin.ch.


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Das BAG informiert:

Der Bund hat am 1. November die erste Lieferung des Affenpockenimpfstoffs erhalten. Die Armeeapotheke wird die 4000 Dosen ab Ende Woche an die Kantone Basel-Stadt, Genf, Waadt und Zürich ausliefern.

Eine grössere Lieferung von rund 15 000 Dosen sollte in den nächsten Wochen folgen und wird an alle Kantone verteilt. Für die Verimpfung sind die Kantone zuständig.

Quelle:
BAG, Affenpocken-Impfstoff eingetroffen


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Swissmedic informiert:

Swissmedic hat im eigenen Labor OMCL Durchstechflaschen mit dem Impfstoff Comirnaty Bivalent Original/Omicron BA.1 überprüft. Die Analyse zeigte kein konkretes Problem mit dem Impfstoff. In Frage kommen physikalische Faktoren wie Druck- oder Temperaturunterschiede bei der Zubereitung der Dosen. Diese muss zwingend nach den Vorgaben der Hersteller erfolgen.

Am 2. November 2022 hat Swissmedic aufgrund von Bläschenbildungen im Impfstoff Comirnaty Bivalent Original/Omicron BA.1 eine Risikoabklärung vorgenommen. Die Laboranalyse der Durchstechflaschen ergab keine Hinweise auf ein konkretes Problem mit dem Impfstoff.


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Swissmedic informiert:

Swissmedic wurde über das Auftreten von Bläschen bei der Zubereitung des Impfstoffes Comirnaty Bivalent Original/Omicron BA.1 informiert. Swissmedic überprüft mögliche Risiken im Zusammenhang mit den beobachteten Veränderungen. Als Vorsichtsmassnahme hat Swissmedic die Kantone und Impfzentren informiert.


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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Ngenla® (Somatrogon 24mg/1.2ml und 60mg/1.2ml, Injektionslösung im Fertigpen) erteilt.



Bewertung: 5 / 5

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Ein kürzlich erschienener Artikel in der Fachzeitschrift La Revue Prescrire erinnert an die Wichtigkeit der schrittweisen Wiedereinführung von Clozapin nach dessen Absetzen.

Der Artikel beschreibt den Fall einer 40-jährigen Frau, die seit mindestens 10 Jahren täglich 500 mg Clozapin einnahm und deren Behandlung für 10 Tage unterbrochen wurde. Anschliessend wurde die Behandlung direkt wieder mit einer Dosis von 400 mg pro Tag begonnen. Eine Stunde nach der ersten Dosis wurde sie bewusstlos mit Herzstillstand aufgefunden. Sie konnte reanimiert werden, erlitt jedoch aufgrund einer zerebralen Hypoxie Folgeschäden.


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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Lyfnua® (Gefapixant 45 mg, Filmtabletten) erteilt.

Lyfnua ist indiziert bei Erwachsenen für die Behandlung von chronisch refraktärem Husten oder chronischem Husten ohne erklärbare Ursache.


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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Saphnelo® (Anifrolumab 300 mg/2 ml, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung) erteilt.

Saphnelo ist indiziert für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerem bis schwerem systemischen Lupus erythematodes (SLE) zusätzlich zur Standardtherapie.
Die Wirksamkeit von Saphnelo wurde bei Patienten mit schwerer aktiver Lupusnephritis oder schwerem aktiven Lupus des zentralen Nervensystems nicht untersucht. Die Anwendung von Saphnelo wird in diesen Situationen nicht empfohlen.


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Mit Comirnaty Bivalent Original / Omicron BA.1 (Tozinameran / Riltozinameran) hat Swissmedic einen Covid-19-Impfstoff befristet zugelassen, der Boten-Ribonukleinsäure (mRNA) gegen zwei Coronavirus-Varianten enthält. Eine Auffrischimpfung mit diesem Impfstoff zeigte in Studien höhere Antikörper-Konzentrationen gegen die Omikron-Variante BA:1 als ein Booster mit Comirnaty Original. Das Nebenwirkungsprofil war in der Studie ähnlich wie beim ursprünglichen Impfstoff.


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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Koselugo® (Selumetinib 10 mg und 25 mg, Hartkapseln) erteilt.

Koselugo ist indiziert zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen ab 3 Jahren mit Neurofibromatose Typ 1 (NF1) und symptomatischen, inoperablen plexiformen Neurofibromen (PN).


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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Slinda® (Drospirenon 4 mg, Filmtabletten) erteilt.


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Swissmedic informiert:

In einigen Ländern wurden Änderungen der Geburtenrate sowohl im zeitlichen Zusammenhang mit der Pandemie als auch dem Beginn der Impfkampagne beobachtet. Swissmedic erreichten in letzter Zeit Fragen von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Medienschaffenden zu einem möglichen Zusammenhang zwischen der Covid-19-Impfung und der Fruchtbarkeit. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es weder aus der publizierten Fachliteratur noch aus der weltweiten Marktüberwachung Hinweise, dass auf mRNA-Technologie basierende Impfstoffe die menschliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen könnten. Auch aus der Schweiz hat Swissmedic dazu keine Sicherheitssignale.


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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Fluenz Tetra (Reassortante Influenza-Virus Stämme, lebend-attenuiert, Nasenspray) erteilt.


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Pfizer AG hat bei Swissmedic das Zulassungsgesuch für einen weiteren bivalenten Covid-19-Impfstoff eingereicht. Die gebrauchsfertige Injektionsdispersion enthält sowohl Boten-RNA (mRNA) des ursprünglichen Covid-19-Impfstoffs von Pfizer/BioNTech (Comirnaty®) als auch Boten-RNA, welche für das Spike-Protein der Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 kodiert. Swissmedic prüft das Zulassungsgesuch im Rahmen einer «Rolling Submission».

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