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Swissmedic hat die Marktzulassung für Trifaroten (Aklief® Creme 0,005%) erteilt. Dieses neue Retinoid ist zugelassen zur topischen Behandlung mittelschwerer Acne vulgaris im Gesicht und/oder am Rumpf von Patienten ab 12 Jahren, wenn mehr als die Hälfte der Oberfläche betroffen ist, bei Vorliegen zahlreicher Komedonen, Papeln und Pusteln.

Zur Erstlinientherapie von Akne sind bereits drei andere verschreibungspflichtige topische Retinoide vorhanden: Tretinoin, Adapalen und Tazaroten. Die Retinoide binden an die Retinsäure-Rezeptoren, welche in drei Isoformen vorliegen: RAR-α, RAR-β, RAR-γ. Trifaroten ist das einzige RAR-γ selektive Retinoid. Dieser Isotyp ist in der Haut am weitesten verbreitet, wobei nicht bekannt ist, ob diese Selektivität klinisch relevant ist.

Wie bei den anderen Retinoiden sind die häufigsten Nebenwirkungen Reizungen, Juckreiz und sonnenbrandähnliches Brennen an der Applikationsstelle.
Die übermässige Exposition gegenüber Sonnenlicht, einschliesslich Höhensonnen und Lichttherapie, sollte während der Behandlung auf ein Minimum beschränkt werden. Wenn eine Sonnenexposition nicht verhindert werden kann, sollte den Patienten empfohlen werden, einen wasserresistenten Breitband-Sonnenschutz mit einem Sonnenschutzfaktor (SPF) von 30 oder höher zu benutzen und schützende Kleidungen zu tragen.

Aklief® Creme darf bei Frauen im gebärfähigen Alter nicht angewendet werden, wenn diese nicht gleichzeitig eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Während Schwangerschaft und Stillzeit darf das Medikament ebenfalls nicht angewendet werden.
Aklief® Creme soll nur einmal täglich dünn aufgetragen werden. Es wird empfohlen, dass der Arzt die kontinuierliche Verbesserung nach drei Monaten Behandlung beurteilt.

Quellen:
Aklief® Fachinformation
The Medical Letter édition française 01/2020

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