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In der Schweiz hat Swissmedic die Marktzulassung für das Medikament Takhzyro (Lanadelumab, 300 mg, Durchstechflasche oder Fertigspritze) erteilt. Takhzyro wird angewendet zur Langzeitprophylaxe von Attacken des hereditären Angioödems (HAE) bei Patienten ab 12 Jahren.

Die empfohlene Dosis beträgt 300 mg alle 2 Wochen. Ein Dosisintervall von 300 mg alle 4 Wochen ist ebenfalls wirksam und kann in Erwägung gezogen werden, wenn der Patient seit mehr als 6 Monaten gut eingestellt ist (z.B. keine Attacken erlitten hat). Takzhyro ist nur zur subkutanen (s.c.) Anwendung bestimmt.

Die erhöhte Plasma-Kallikrein-Aktivität führt bei Patienten mit HAE zu Angioödem-Attacken. Durch proteolytische Spaltung von hochmolekularem Kininogen (HMWK) entsteht gespaltenes HMWK (cHMWK) und Bradykinin, ein starker Vasodilatator, der die Gefässpermeabilität erhöht und zu den bei HAE auftretenden Schwellungen und Schmerzen führt.
Lanadelumab hemmt die proteolytische Aktivität von aktivem Plasma-Kallikrein, ermöglicht eine anhaltende Kontrolle der Plasma-Kallikrein-Aktivität und bremst somit die Bradykinin-Bildung bei Patienten mit HAE.

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen in Zusammenhang mit Takzhyro bei Studienteilnehmern mit HAE waren Reaktionen an der Injektionsstelle, einschliesslich Schmerzen an der Injektionsstelle, Erythem an der Injektionsstelle und Bluterguss an der Injektionsstelle. Von diesen Reaktionen an der Injektionsstelle waren 97 % leicht, 90 % verschwanden innerhalb von 1 Tag nach ihrem Auftreten, wobei die mediane Dauer 6 Minuten betrug.

Quelle:
Fachinformation Takhzyro

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