Topische Magistralrezepturen mit Simvastatin oder Lovastatin werden zunehmend zur Behandlung bestimmter seltener Dermatosen eingesetzt, insbesondere bei der disseminierten superfiziellen aktinischen Porokeratose (DSAP) und beim CHILD-Syndrom.
Diese Erkrankungen gehen mit Störungen des Cholesterinstoffwechsels einher, die zu einer Anreicherung toxischer Metaboliten in der Haut führen. Statine hemmen die HMG-CoA-Reduktase und reduzieren dadurch die Anreicherung dieser Metaboliten.
Quelle:
PTA Heute, Herstellung von Dermatika mit Statinen: So geht's. 11.09.2026


