Das BAG informiert:

Die HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) ist eine Strategie für Menschen mit vorübergehend hohem HIV-Risiko, sich durch die Einnahme von antiretroviralen Medikamenten vor einer HIV-Infektion zu schützen.

Im Rahmen des SwissPrEPared-Programms wurden neue Empfehlungen entwickelt und auf der Website www.swissprepared.ch publiziert. Die Empfehlungen wurden von der Eidgenössischen Kommission für Fragen zu sexuell übertragbaren Infektionen (EKSI) genehmigt und werden auf der Grundlage zunehmender wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Qualitätsbewertung aus dem SwissPrEPared-Programm regelmässig angepasst.

Mit diesen Empfehlungen sollen alle Fachkräfte im Gesundheitswesen, die PrEP verschreiben oder Informationen dazu benötigen, informiert werden.

Im Moment befindet sich die PrEP-Vergütung durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) in der Evaluationsphase, welche voraussichtlich bis 31.12.2026 geht. Daher wird die PrEP nur für Personen von der OKP vergütet, die eine PrEP-Verordnung in einem der SwissPrEPared-Zentren erhalten. Die Indikationen, die Medikation, die Anwendung sowie die inkludierten Konsultationen und Laboranalysen sind gemäss dem Referenzdokument des BAG zu befolgen.

Ärztinnen und Ärzte, die am Programm teilnehmen und von spezifischen Schulungen und anderen Unterstützungen profitieren möchten, können sich direkt an das Programmteam wenden.

Quelle:
BAG-Bulletin 51/2025/p12

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