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Nach der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA hat nun Swissmedic die Zulassung für den Mineralkortikoidrezeptor-Antagonisten Finerenon (Kerendia, Tabletten à 10 mg und 20 mg) erteilt.

Kerendia ist indiziert zur Verzögerung der Progression einer chronischen Nierenerkrankung bei erwachsenen Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus . In dieser Patientengruppe trägt die Überaktivierung des Mineralkortikoid-Rezeptors wahrscheinlich zur Progression der Niereninsuffizienz sowie Herzschäden bei.

Durch die antagonistische Wirkung am Rezeptor greift Finerenon über diesen Signalweg in das Krankheitsgeschehen ein. Dadurch soll das Risiko für einen anhaltenden Rückgang der geschätzten glomerulären Filtrationsrate, Nierenversagen, kardiovaskulären Tod, nicht-tödlichen Myokardinfarkt und Hospitalisation wegen Herzinsuffizienz gesenkt werden.

Bezüglich Nebenwirkungen wurden am häufigsten Hyperkaliämie, Hypotonie und Hyponatriämie festgestellt.

Bei einer Behandlung mit starken CYP3A4-Inhibitoren und bei Patienten mit Nebennierensinsuffizienz ist Finerenon kontraindiziert.

Quellen:
Fachinformation Kerendia
Kerendia, Full Prescribing Information
U.S. Food & Drug Administration, FDA Approves Drug to Reduce Risk of Serious Kidney and Heart Complications in Adults with Chronic Kidney Disease Associated with Type 2 Diabetes

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