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Mit Lasmiditan ist ein selektiver Agonist der 5-HT 1F-Serotoninrezeptoren in Entwicklung, welcher zur Behandlung von Migräneattacken eingesetzt werden soll. Der Vorteil gegenüber den anderen Triptanen ist die fehlende Vasokonstriktion aufgrund seiner schwachen Affinität zu den 5-HT 1B-Rezeptoren. Deshalb könnte der Wirkstoff eine sichere und wirksame Therapieoption für Patienten mit kardiovaskulären Vorerkrankungen sein. Die Markteinführung in den USA wird noch dieses Jahr erwartet, wie am PharmaDavos Kongress 2019 verlautet wurde.

Die «American Academy of Neurology» hat Resultate einer Phase-III-Studie publiziert. Bei Erwachsenen mit einer Dosierung zu 100 mg oder 200 mg war 2 h nach Verabreichung die Anzahl schmerzfreier Patienten deutlich höher (28.2% versus 32.3%) als unter Placebo (15.3%).
Der Anteil an Patienten ohne typische Migränebegleitsymptome (Übelkeit, Ton- und Lichtphobie) war ebenfalls signifikant grösser (40.9% bei 100 mg oder 40.7 bei 200 mg) als in der Placebogruppe (29.5%).

Unerwünschte Nebenwirkungen traten selten auf. Es handelte sich mehrheitlich um leichte bis mittlere Symptome wie Schwindel, Müdigkeit, Lethargie, Übelkeit, Parästhesien und Schläfrigkeit. Die Häufigkeit kardiovaskulärer Nebenwirkungen war ebenfalls gering (Bradykardie, Palpitationen).

Es fehlen noch Vergleichsstudien mit Triptanen.

Quellen:
_The American Academy of Neurology - online, 12.2018
_PharmaDavos Kongress 2019

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