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Das BAG informiert:

Der Bundesrat hat sich an seiner Sitzung vom 24. August 2022 über die aktuelle Lage der Covid-19-Pandemie informiert. Nach den zahlreichen Infektionen über die Sommermonate im Zuge der Omikron-BA.5-Welle ist die Immunität in der Bevölkerung im Moment hoch. Nach einem Höhepunkt Anfang Juli stagnieren die Fallzahlen aktuell auf tieferem Niveau. Im Herbst muss aber erneut mit Ansteckungswellen gerechnet werden.

Nach einem Rückgang der Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen Wochen stagniert diese aktuell. Dieser Trend zeigt sich auch in den Abwasserproben, in der Mehrheit der Regionen der Schweiz bleibt die gemessene Virenlast konstant. Die Omikron-Untervariante BA.5 hat im Sommer BA.2 verdrängt.

Die von der Virusvariante BA.5 verursachte Infektionswelle hat bis zu ihrem Höhepunkt zu einer deutlich niedrigeren Auslastung der Intensivpflegestationen (IPS) durch Covid-19 Patientinnen und -Patienten geführt als frühere Wellen. Die Zahl der Hospitalisationen stieg im Juni 2022 aber in insgesamt an. In der Altersklasse der 80-Jährigen und Älteren zeigte sich am deutlichsten, dass Nicht-Geimpfte häufiger hospitalisiert werden müssen als Geimpfte. Die Anzahl Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten SARS-CoV-2 Infektion nahm ebenfalls zu, blieb insgesamt jedoch auf niedrigem Niveau. 

Aufgrund des Verlaufs der aktuellen BA.5-Welle mit vielen Neuinfektionen über die Sommermonate hinweg ist heute davon auszugehen, dass die Immunität in der Bevölkerung durch die Impfung und aufgrund von durchgemachten Infektionen hoch ist. Rund 70% der Schweizer Bevölkerung und 80% der über 16-Jährigen haben bisher eine Grundimmunisierung erhalten, etwa zwei Drittel davon auch die erste Auffrischimpfung. Berücksichtigt man auch die Ansteckungen, so dürften inzwischen über 97% der Schweizer Bevölkerung mit dem Virus in Kontakt gekommen sein.

Weitere Infektionswellen im Herbst/Winter 2022/2023 

Im Herbst/Winter 2022/2023 muss mit erneuten Ansteckungswellen gerechnet werden. Der Schwerpunkt bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie liegt weiterhin darauf, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Es ist derzeit schwierig vorherzusehen, wie stark die Ansteckungswellen sein werden und wie hoch die Belastung für das Gesundheitswesen sein wird. Dies hängt nicht zuletzt von den dominierenden Virusvarianten ab. Gemäss aktueller Einschätzung kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Bewältigung im Rahmen der ordentlichen Strukturen erfolgen kann.

Impfempfehlung für den Herbst 2022 

Die Hersteller Pfizer und Moderna haben Gesuche zur Zulassung Omikron-BA.1-adaptierter Impfstoffe bei Swissmedic eingereicht. Sollte der Zulassungsprozess positiv verlaufen, kann aktuell davon ausgegangen werden, dass die Hersteller der Schweiz im Herbst 2022 die adaptierten Impfstoffe liefern werden. Zu welchem Zeitpunkt und in welchen Mengen dies möglich sein wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Das BAG steht mit den Herstellerfirmen im engen Austausch. 

Das BAG und die EKIF werden die Impfempfehlungen für den Herbst 2022 Anfang September kommunizieren. Der eigentliche Impfstart wird voraussichtlich in den Oktober fallen.

Quelle:
BAG, Covid-19: Aktuell hohe Immunität in der Bevölkerung

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